Zwischen Wissenschaft, Leben und Menschlichkeit – meine Geschichte
Moin, ich bin Thomas Mehr.
Medizinjournalist, Fachbuchautor und anerkannter Experte für mentale Gesundheit.
Ich lebe mit meiner Familie in Hamburg – einer Stadt, die für mich wie kaum eine andere Gegensätze vereint. Urban, lebendig, manchmal laut. Und doch ganz nah an der Natur. Ein Spaziergang an der Elbe, der Blick aufs Wasser, der Wind im Gesicht – das sind Momente, in denen sich mein Kopf erholt. Genauso wie beim Golfen, beim Tennis oder beim Skifahren in den Bergen. Bewegung ist für mich nicht nur Freizeit, sondern ein Weg, bei mir selbst anzukommen.
Nach meinem Studium der Betriebswirtschaft und Humanmedizin habe ich mehr als zwei Jahrzehnte in der pharmazeutischen Industrie umfassende Führungs- und Managementerfahrung gesammelt. Doch so wertvoll und erfüllend diese berufliche Laufbahn war – sie erzählt nur einen Teil meiner Geschichte.
Denn das Leben hatte andere Pläne.
Gesundheitliche Rückschläge und persönliche Krisen führten mich an Grenzen, von denen ich lange glaubte, sie nicht zu haben. Plötzlich standen Selbstverständlichkeiten infrage. Leistung, Kontrolle, Sicherheit. In diesen Momenten habe ich erfahren, wie fragil Stärke sein kann – und wie kraftvoll Verletzlichkeit ist. Diese Phasen waren schmerzhaft.
Aber sie waren auch ein Wendepunkt.
Ich begann, Gesundheit neu zu verstehen. Nicht als reines Funktionieren. Sondern als Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Mentale Stärke bedeutete auf einmal nicht mehr „durchhalten“, sondern innehalten. Hinsehen. Annehmen. Und neu ausrichten.
Heute verbinde ich in meinen Büchern und Fachartikeln medizinisch-wissenschaftliches Wissen mit persönlicher Erfahrung. Ich schreibe für Menschen mit neurologischen Erkrankungen – aber ebenso für ihre Angehörigen, Freunde, Kollegen und Führungskräfte. Für alle, die verstehen wollen. Für alle, die unterstützen möchten. Für alle, die selbst Halt suchen, Orientierung brauchen oder sich nach ehrlichen Worten sehnen.
Neben meiner publizistischen Arbeit engagiere ich mich ehrenamtlich in Fachgesellschaften. Denn Aufklärung schafft Verständnis. Und Verständnis schafft Menschlichkeit. Mein Ziel ist es, neurologische Erkrankungen aus der Tabuzone zu holen und ihnen einen Platz im gesellschaftlichen Bewusstsein zu geben – respektvoll, sachlich und mit Herz.
Meine Bücher sind keine schnellen Lösungen. Sie sind Einladungen. Zum Nachdenken. Zum Fühlen. Zum Perspektivwechsel. Vielleicht findest du darin gerade jetzt einen Impuls, der dich stärkt. Oder Worte, die dir Mut machen. Vielleicht sind sie auch ein Geschenk für einen Menschen, der Hoffnung braucht, Zuversicht oder einfach das Gefühl, nicht allein zu sein.
Wenn meine Texte etwas bewirken sollen, dann dies:
Dass du dich gesehen fühlst. Verstanden. Und daran erinnert wirst, dass selbst in schwierigen Zeiten immer mehr möglich ist, als wir glauben.
Danke, dass du dir Zeit genommen hast, meine Geschichte zu lesen. Vielleicht begleitet sie dich noch ein Stück – leise, stärkend und genau im richtigen Moment.

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